Opeth
Interview mit Mikael Åkerfeldt zu "Ghost Reveries"

Interview

„Ghost Reveries“ ist das achte Werk von OPETH und ein guter Grund für die Band, mal wieder deutsche Gefilde aufzusuchen. Die musikalische Ausrichtung der Scheibe hat im metal.de Forum ja sehr gespaltene Reaktionen hervorgerufen, die mit „absolut scheiße“ und „absolut genial“ hauptsächlich die Extreme abdeckten. „Ghost Reveries“ ist zweifelsohne ein mutiges Album, das ohne eine gesunde Portion Selbstvertrauen wohl auch anders geklungen hätte. Dieses Selbstbewusstsein, das die Band seit einer Weile ausstrahlt, spiegelt auch Mastermind Mikael Åkerfeldt wieder, der sich nicht nur im Gespräch sondern auch auf der Bühne als Mann präsentiert, der auf der einen Seite genau weiß, was er will und auf der anderen genau, was er nicht will. OPETH haben erkannt, dass sie zu den Größen der Szene gehören und lassen sich von niemandem in ihr Ding reinreden. Der Erfolg gibt ihnen recht.

Im Vorfeld des Konzerts, das OPETH am vergangenen Samstag im Hamburger Grünspan gegeben haben, hatte ich die Gelegenheit, mit Mikael über Labelpolitik, gute und schlechte Musik, Metal und kein Metal und natürlich das neue Album zu sprechen. Begleitet wurde ich dabei von meiner bezaubernden Kollegin Nadja vom Bloodchamber Magazin. Den Norwegern EXTOL, die im Vorprogramm von OPETH mit einer intensiven Show bestechen sollten, nahm sich Kollege Imperium an. Sein Interview findet Ihr auch auf diesen Seiten. Alles über die anschließende Show im Grünspan lest Ihr im Livebericht!

Opeth

Thomas: Zunächst einmal: wie geht es Martin?

Mikael: Weiß ich gerade gar nicht genau. Ich weiß zwar, dass es ihm besser geht, aber ich kann nichts zum Verlauf seiner Genesung sagen. Es geht ihm besser, aber er ist noch nicht fit genug, um spielen zu können.

Nadja: Was hat er denn genau?

Mikael: Ich habe keine Ahnung, was es genau ist, ich weiß nur, dass es in seiner Familie vorkommt. Es handelt sich dabei um eine Art Blutkrankheit. Ihm wird leicht schwindelig, er hat dadurch persönliche Probleme und auch Rückenprobleme.

Thomas: Wer wird dann heute Abend spielen?

Mikael: Ein weiterer Martin, haha. Martin Axenrot, von BLOODBATH und WITCHERY und wo er sonst noch überall spielt. Er ist ein sehr guter Drummer, sehr fähig.

Thomas: Ja, ich hab ihn bereits auf dem Wacken und beim Summer Breeze spielen sehen. Der BLOODBATH Gig war übrigens sehr geil. Es scheint so, als hättet Ihr einigen Spaß gehabt!

Mikael: Ja, in der Tat. Und genau das war es auch: nur Spaß. Es ist jetzt nichts, über das wir in alle Ewigkeit reden werden. Ich habe einige meiner besten Freunde getroffen und wir haben ein wenig Death Metal gezockt.

Thomas: Wird es denn nun wirklich die einzige Show bleiben?

Mikael: Man soll niemals nie sagen. Ich kann nicht für die Band sprechen, weil ich kein Mitglied bin. Für mich persönlich war es das aber, weil ich keine Zeit dafür habe.

Thomas: Immerhin hattet Ihr ein Backdrop… das will sicher mit auf Tour genommen werden!

Mikael: Das kann durchaus passieren. Die Band besteht ja noch und sie werden sicher noch mehr Sachen herausbringen, wenn auch mit anderen Vocals. Ich werde da jedoch nicht weiter involviert sein.

Thomas: Weil Du Dich voll auf OPETH konzentrieren willst?

Mikael: Erstens deshalb, außerdem war BLOODBATH für mich immer nur ein Spaßprojekt und nie eine wirkliche Band, die auch auf Tour geht. KATATONIA und Dan Swanö haben viel mehr Zeit als ich. Wenn ich von zu Hause weg bin, arbeite ich mit OPETH, und wenn ich wieder zurück bin, verbringe ich Zeit mit meiner Tochter.

Thomas: Andere Side Projects stehen bei Dir also auch nicht an? Wie z.B. Deine Mitwirkung am letzten AYREON Album?

Mikael: Ich habe zur Zeit keine entsprechenden Pläne. Steve [Wilson (PORCUPINE TREE) – Anm. d. Verf.] und ich haben zwar lange darüber geredet, zusammen etwas zu schreiben, vielleicht wird das in Zukunft einmal geschehen. Ansonsten stehen die Zeichen für OPETH gerade auf Sturm, sodass ich praktisch für nichts anderes Zeit habe, von daran zu denken, was ich sonst noch machen könnte, ganz zu schweigen.

Thomas: Wie zufrieden bist Du selber denn mit „Ghost Reveries“?

Mikael: Ich bin sehr zufrieden damit. Ich bin immer zufrieden, weil ich dafür sorge, dass dem so ist. Mit dem aktuellen Album bin ich wahrscheinlich noch zufriedener als in der Vergangenheit. Wir haben zwar immer Qualität herausgebracht, bei diesem Album haben wir allerdings viel härter an den einzelnen Songs gearbeitet. Wir wollten sie für den Moment einfach perfekt machen. Ich bin sehr glücklich darüber, wie sie schlussendlich klingen.

Thomas: Von Seiten unserer Leser gab es allerdings sehr gespaltene Reaktionen. Die einen sprechen vom besten OPETH Album aller Zeiten, den anderen ist es viel zu seicht.

Mikael: Das war aber schon immer so. Solche Reaktionen hatten wir schon immer, wenn wir eine neue Platte rausgebracht haben. Entweder war es das Beste, was man je gehört hat oder eben absolute Scheiße. Für „Ghost Reveries“ haben wir allerdings viel mehr positives Feedback erhalten als jemals zuvor. Ich denke, dass es ein gutes Album ist. Es ist eben nicht so extrem. Es ist heavy, aber nicht wie „Deliverance“. Ich wollte kein zweites „Deliverance“ machen, denn das waren OPETH in ihrer extremsten Phase… zusammen mit „My Arms, Your Hearse“ gewissermaßen. Auf „Ghost Reveries“ wollte ich mehr Groove, wenn Du verstehst was ich meine. Ich habe mich mehr auf die Vocals konzentriert. Ich wollte, dass die Vocals Lines die Parts komplett tragen, in denen ich singe. Es ist nicht so extrem, dafür aber sehr breit gefächert. Die Death Metal Parts, die wir ja schon immer hatten, sind diesmal trotzdem offensichtlicher. Wir haben viel härter an einzelnen Parts gearbeitet.

Thomas: Auf mich macht das Album einen Eindruck wie eine Mischung aus „Damnation“ und „Deliverance“, allerdings mit mehr 70ies-Einschlag. War diese Entwicklung beabsichtigt oder ist es einfach so gekommen?

Mikael: Ja, so wie es immer kommt. Ich habe nicht geplant, wie es klingen soll. Meine Einflüsse kommen eben hauptsächlich aus den Siebzigern. Das Zeug höre ich mir am liebsten an. Aktuelle Musik und besonders der Metal, wie er heute gespielt wird, ist scheiße.

Thomas: Wirklich?

Mikael: Ja, wirklich. Ich finde ihn abscheulich.

Thomas: Ausnahmslos?

Mikael: Natürlich gibt es Ausnahmen, z.B. MASTODON oder NILE. NILE mag ich wirklich sehr, weil es Death Metal nach meinem Geschmack ist. Vielleicht noch TOOL… auch KATATONIA verehre ich noch immer sehr. Aber abgesehen von diesen Bands gibt es kaum etwas. Die Bands, die man heutzutage mitbekommt und die auf Tour gehen, sind sehr, sehr billig. Sie haben Angst, über ihre Grenzen hinaus zu gehen. OK, sie tun einfach, was ihnen gefällt und ich bin nicht hier, um über sie zu richten. Aber für mich und meinen persönlichen Geschmack hat die heutige Metalszene wenig zu bieten. Ich neige dazu, mir meine Inspiration von älterer Musik zu holen, Musik die vor meiner Geburt entstanden ist.

Thomas: Aber dennoch magst Du auch den Metal der Achtziger, wie wir ja z.B. auf dem Summer Breeze erfahren durften…

Mikael: Ja, auf jeden Fall! Ich liebe all die alten Bands, mit denen wir aufgewachsen sind. Das ist eine Leidenschaft! Da kenne ich mich aus. Eine Menge Leute behaupten wir seien kein Metal, aber die wissen einen Scheißdreck. Wir hören diese Musik seit für fünfjährige Kids waren. Manchmal spiele ich bei einem Gig ein Riff und frage das Publikum was es war, und keiner weiß es! Nicht einmal wenn es verdammt noch mal JUDAS PRIEST war. Und das ist das Ding: wir sind definitiv eine Metalband, aber wir haben eben so viele verschiedene Einflüsse. Es wäre aber dumm von uns, uns nur innerhalb des Metals zu bewegen, und nicht den Schritt heraus zu machen.

Nadja: Deshalb war ja „Blackwater Park“ auch der Name einer Band aus den Siebzigern…

Mikael: Und es war sogar eine deutsche Band! Ich sammle viel obskures Zeug aus den Sechzigern und Siebzigern. Darunter gibt es viele deutsche Bands.

Thomas: Sprechen wir einmal über die jüngere Geschichte. Nur um die Chronologie der Ereignisse auf die Reihe zu bekommen: Ihr habt angefangen das Album zu schreiben, nachdem Music For Nations ihre Pforten geschlossen haben?

Mikael: Ja, ich glaube das war so. So ziemlich das gesamte Album ist in der Phase zwischen dem letzten Gig der „Deliverance/Damnation“ Tour und den Aufnahmen an sich entstanden. In dieser Zeit hatte ich so gut wie nichts zu tun. Ich war also zu Hause und habe meine Zeit damit verbracht, die Songs zu schreiben.

Thomas: Es soll ja das erste Album sein, für das Ihr wirklich geprobt habt…

Mikael: Nun, es ist nicht das erste, für das wir geprobt haben, aber eben das erste seit langer Zeit! In unseren Anfangstagen haben wir geprobt wie die Irren. Sechs oder sieben Abende die Woche. Ich weiß nicht, was dann geschehen ist, aber seit „My Arms, Your Hearse“ hatten wir einfach kein Geld mehr, um uns einen Proberaum leisten zu können. Mit den Songs war ich seither immer einen Tag bevor wir ins Studio gegangen sind fertig. Für „Deliverance“ und „Damnation“ war keiner der Songs fertig und ich habe alles im Studio geschrieben.

Nadja: Und was war mit den Piano-Parts von Steven Wilson?

Mikael: Ja, OK, aber ich habe ihm einfach gesagt, was ich wollte. Diese Arbeitsweise bedeutete aber einfach zu viel Stress für mich. Außerdem wollte die Band diesmal mehr Einfluss auf die Songs, was ich voll und ganz verstehen kann. Deshalb habe ich die Songs sehr zeitig vollendet, sodass wir vor den Aufnahmen drei Wochen proben konnten. Und diesen Unterschied kann man hören!

Thomas: Stimmt… bzw. keine Ahnung! Es klingt schon anders, aber ich könnte nicht festmachen, woran es liegt! – Mikael lacht – Es ist auf jeden Fall das OPETH Album, das mich die meiste Zeit gekostet hat, um damit warm zu werden. Es ist einfach sehr komplex.

Mikael: Stimmt, es passieren viele verschiedene Dinge zur selben Zeit, und die klaren Siebzigerbezüge sind deutlicher als zuvor. Es ist ein sehr homogenes Album, glaube ich, auch wenn einige Songs für OPETH Verhältnisse wirklich sonderbar sind. Aber ich mag diese Mischung aus seltsamen Stellen und „Standard“-OPETH Sounds [Ha! „Standard“ sagt er! – Anm. d. Verf.] sehr.

Thomas: Liegt jetzt, wo Du so viel Zeit hattest, das Album vorzubereiten, eine tiefere Bedeutung drin, sprich: handelt es sich wieder um ein Konzeptalbum?

Mikael: Ich habe in der Tat begonnen, es als Konzeptalbum anzulegen. Aber ich hab’s verbockt, indem ich einen Text geschrieben habe, der mir sehr am Herzen lag, der aber absolut nicht zum Konzept passt. 80 bis 90 Prozent davon unterliegen dem Konzept, was allerdings auch sehr vage ist. Ich habe die Abfolge der Songs anhand der Musik festgelegt, sodass die Storyline jetzt Sprünge aufweist. Wenn Du eigentlich einem Konzept folgst, ist das ziemlich schizophren. Ich hatte vor, ein pompöses, protziges Konzept zu schreiben aber… hab es nicht wirklich geschafft, hehe.

Thomas: Hehe! Nachdem Ihr das Album dann aufgenommen hattet, habt Ihr Euch auf Labelsuche gemacht?

Mikael: Nein, nicht ganz. Wir haben den Vertrag bereits unterschrieben, als wir noch im Studio waren. Wir wussten aber bereits bei Zeit, dass wir bei Roadrunner unterschreiben würden. Peter und ich sind zuvor herumgereist und haben die fünf oder besser vier interessantesten Bewerber aufgesucht. Wir haben uns dann während der Proben für Roadrunner entschieden.

Thomas: Ich gehe mal davon aus, dass Ihr glaubt, die richtige Wahl getroffen zu haben. Denkt Ihr, Ihr werdet Euch zwischen all diesen „modernen“ Bands dort wohlfühlen, die – wie Du vorhin angesprochen hast – nicht aus ihrem eigenen Rahmen treten? Persönlich finde ich die meisten ihrer Bands langweilig.

Mikael: Das denke ich auch. Die meisten ihrer Bands sind absolute Scheiße. Aber ich denke, dass bei den meisten Labels der Großteil der Bands absolute Scheiße ist. Das spielt für uns aber keine Rolle, denn wir unterschreiben nicht bei einem Label aufgrund dessen, was es gerade auf dem Roster hat. Roadrunner sind für mich ein klasse Label mit einer langen Tradition, das einige meiner Lieblingsalben veröffentlicht hat: KING DIAMOND, MERCYFUL FATE, PESTILENCE, DEATH, DEICIDE, OBITUARY, usw. Sie sind ein sehr starkes Label und es ist nicht so, dass ich sage „oh, die haben fucking TRIVIUM, bei denen unterschreib ich nicht…“. Music For Nations hatten auch einige Scheißbands, aber das ist bei jedem Label so. Wir fällen keine Entscheidung in Abhängigkeit von anderen Bands. Die interessieren mich nicht. Mir geht es darum, dass das Label für uns einen guten Job macht.

Thomas: Eben, dass OPETH herausstechen?

Mikael: Genau, und das ist sogar gut für uns! Denn keine andere [Roadrunner-] Band klingt auch nur entfernt wie wir. Century Media haben sich auch um OPETH beworben. Ein großer Fehler, den sie begangen haben, war, dass sie zwischen den Zeilen gesagt haben, wir könnten die nächsten LACUNA COIL oder SHADOWS FALL sein. Was ich dabei fühlte war, dass wir nicht mit irgendeiner anderen Band verglichen werden möchten, während man mit uns redet. Egal ob ich diese Band jetzt mag oder nicht. Ich will nicht, dass wir über eine andere Band sprechen, während wir die Zukunft für diese hier planen. Wir wollen allein verstanden werden.

Thomas: War es denn nicht einfach ein Vergleich wie „Ihr könntet so groß werden wie…“?

Mikael: Genau das ist der Punkt. Offensichtlich wollten sie wohl sagen, dass wir uns eine Sängerin suchen sollten, vorzugsweise italienischer Herkunft und gutaussehend! Ich gehe davon aus, dass die Strategie für diese Band [LACUNA COIL – Anm. d. Verf.] offenbar vorsieht, eine Menge Platten zu verkaufen. Zumindest hat es für mich so geklungen. Aber das hört sich für mich falsch an. Ich wollte, dass sie ihren Horizont für uns noch weiter öffnen als für andere Bands. Natürlich könnten wir eine große Band sein, aber wir wollen uns einfach unsere Undergroundwurzeln bewahren. Trotzdem wollen wir verfügbar sein.

Thomas: Ihr seid trotzdem eine ziemlich große Band. Allein wenn man sich Eure Chartplatzierung in Deutschland anschaut. Platz 39 ist sehr respektabel!

Mikael: Das ist richtig, ich führe das aber lediglich auf eine gute Promotion zurück, da ich nicht glaube, dass die Musik jetzt mehr Charts- oder Hitpotenzial hat. Es ist sicher keine kommerzielle Musik. Wir haben lange Zeit hart dafür gearbeitet und haben jetzt eine starke Plattenfirma im Rücken, was auf jeden Fall einen großen Unterschied macht. Wir sind in den ganzen verdammten Charts, sogar in den Billboard Charts. Es läuft sehr gut, aber ich glaube nicht, dass das auf die Qualität des Albums zurückzuführen ist. Das liegt nur am Promotiondruck, den das Label aufbaut.

Thomas: Wie geht es aber zusammen, dass Ihr auf der einen Seite gepusht werden wollt, auf der anderen Seite aber Eure Undergroundwurzeln bewahren wollt?

Mikael: Das geschieht durch unsere Musik. Unsere Wurzeln werden stets in unserer Musik präsent sein, denn ich werde aus OPETH keine heavy Version von SCOOTER machen. Das wird nie geschehen. Unsere Musik wird immer dem treu bleiben, was wir tun. Und von mir aus bleiben wir dann eben Underground. Ich will, dass unsere Alben gut klingen, und ich werde die Musik nie leiden lassen, nur damit wir mehr kommerziellen Erfolg haben. Das wird nie geschehen. Ich habe den Plattenfirmen – den Bossen dort! – gesagt, dass ich gehe, wenn sie versuchen sollten sich einzumischen. So etwas kotzt mich an. So etwas sind die nicht gewohnt. Alle Bands wollen Geld verdienen und deshalb sagen alle ‚klar, sagt uns was Ihr wollt und wir tun es!‘. Aber uns ficken sie nicht. Und wenn sie es versuchen sollten, sind wir weg. Das juckt mich dann nicht.

Thomas: Könnt Ihr von OPETH leben?

Mikael: Ja. Natürlich verdient man mit einem normalen Job viel mehr, aber wir tun einfach, was wir lieben. Wir kriegen ein monatliches Gehalt und das ist OK.

Thomas: Gut zu wissen. Dann müssen wir uns um Euch wenigstens keine Sorgen machen, haha!

Mikael: Nein, das nicht. Aber ich habe jahrelang gehungert, von daher ist es jetzt gut so, wie es gekommen ist.

Thomas: Hattest Du früher noch einen normalen Job?

Mikael: Ja, in unseren Anfangszeiten habe ich in einem Gitarrenladen gearbeitet. Ich tue nur Dinge, die ich liebe, und das sind drei in meinem Leben: einmal bin ich Musiker, dann der Gitarrenladen und ein Plattenladen. Ich habe vor, irgendwann meinen eigenen Plattenladen aufzumachen. Es wird nur obskure Musik geben und sie wird sehr teuer sein. Du wirst reinkommen, kriegst eine Tasse Kaffee, kannst abhängen und Musik hören…

Thomas: Nur Vinyl?

Mikael: Jap…

Nadja: Noch eine Frage: stimmt es, dass Du mit PORCUPINE TREE auf Tour gehen und die Gitarre übernehmen wirst?

Mikael: Nein… nicht dass ich wüsste. Wir waren mit ihnen auf Tour und Steve hatte mich einmal gebeten, sie als Gitarrist zu begleiten, aber das hat nicht geklappt. Ich liebe es, mit ihnen zu spielen, aber ich habe einfach keine Zeit dazu. Vielleicht einmal, wenn es mit OPETH bergab geht und PORCUPINE TREE immer noch erfolgreich sind… hehe!

Galerie mit 28 Bildern: Opeth - Wacken Open Air 2019
22.09.2005

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