Paradise Lost - Original Album Classics

Review

Galerie mit 24 Bildern: Paradise Lost - European Tour 2025 in Berlin

Braucht es wirklich noch viele Worte zu einer PARADISE LOST-Box? Ich finde nicht, auch wenn ich bei den von Sony Music veröffentlichten „Original Album Classics“ nicht nur ins Schwärmen gerate. Aber beginnen wir mit dem positiven Teil. Da ist das feine Händchen bei der Auswahl der Alben. PARADISE LOST haben einiges an Veröffentlichungen zu bieten, haben wegweisendes geleistet, und auch wenn sie sicher mehr klassikerwürdige Alben am Start haben, dürften die drei enthaltenen Werke Fan-Herzen höher schlagen lassen.

Besonders schön: Es hat mich dazu animiert, die drei Alben mal am Stück zu hören, nur um wieder einmal festzustellen, welchen Weg die Briten genommen haben, ohne dabei jemals ihr hohes Niveau zu verlassen. Das noch sehr kantige „Shades of God“, das noch einen deutlichen Death Metal-Einfluss aufweist, über das schon etwas melodischere „Icon“ bis hin zum sehr eingängigen, fast poppigen „Draconian Times“. Letzteres stellt sicher den größten Sprung in der Geschichte PARADISE LOSTs dar, hat es doch die bereits vorhandenen melodischen und eingängigen Komponenten des früheren Materials komplett in den Vordergrund gerückt – von Death Metal keine Spur mehr. Ebenfalls sehr löblich, auch am Sound wurde nicht mehr Hand angelegt, sodass der Charme eines jeden Albums im zeitgenössischen Gewand völlig erhalten bleibt und Songklassiker wie „As I Die“, „Embers Fire“ oder „Forever Failure“ (um mal von jedem Album ein Beispiel zu nennen) ihren ursprünglichen Charakter völlig beibehalten – eine Seltenheit in einer Zeit, in welcher der Begriff „remastered“ bei Wiederveröffentlichungen fast zum Standard gehört.

Was gibt es also? Genau, drei hochklassige Werke einer Ausnahmeband, gesammelt in einer Box, und das zu einem unverschämt kleinen Preis. Einziges Problem, das schmerzt das Sammler-Herz, die Aufmachung ist dem Preis entsprechend mau. Pappschuber, zwar immerhin mit allen Covern, aber eben doch weniger, als solche Werke eigentlich verdienen. Für gestandene PARADISE LOST-Hörer, die ohnehin alle Alben ihr eigen nennen, also eher weniger lohnend, für jüngeres Publikum, das bislang nicht zu den Klassikern gefunden hat, aber die Möglichkeit einer Geschichtsstunde, ohne dafür groß Kohle investieren zu müssen. Sony Music erfüllen damit definitiv ihren Auftrag, ohne das Sammler-Herz in die Höhe schnellen zu lassen – über die Qualität der Musik gibt es ohnehin nichts zu diskutieren!

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01.03.2013

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Paradise Lost auf Tour

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12.08. - 15.08.26metal.de präsentiertSummer Breeze Open Air 2026 (Festival)In Flames, Arch Enemy, Helloween, Lamb Of God, Airbourne, Alestorm, Versengold, The Ghost Inside, Testament, Amorphis, Imminence, Paleface Swiss, Alcest, The Butcher Sisters, Orbit Culture, Deicide, Brothers Of Metal, Northlane, dArtagnan, Terror, Deafheaven, Betontod, Future Palace, Soen, Der Weg Einer Freiheit, Miracle Of Sound, Mushroomhead, Municipal Waste, Trollfest, Saor, Nanowar Of Steel, From Fall to Spring, Unprocessed, Misery Index, Cryptopsy, Brainstorm, Parasite Inc., ten56., Groza, 200 Stab Wounds, Manntra, Blood Command, Cabal, Haggefugg, Excrementory Grindfuckers, Illdisposed, Our Promise, Eisbrecher, Saxon, Mittel Alta, Hatebreed, Skindred, Soulfly, Paradise Lost, Kadavar, Fit For An Autopsy, Terror, Decapitated, Blackbraid, Alien Ant Farm, Eivør, Wolves In The Throne Room, Heavysaurus, Thundermother, Sanguisugabogg, Speed, Deserted Fear, Bloodred Hourglass, Grand Magus, Massive Wagons, Green Lung, The Narrator, Fulci, SetYøurSails, Slomosa, Nytt Land, Soulbound, Urne, King Nugget Gang, Skeleton Pit, Castle Rat, Wucan, Erdling, Brymir, Rectal Smegma, Zerre, Cân Bardd, Bizarrekult, Fireborn, Luna Kills, Pridian und Blasmusik IllenschwangSummer Breeze Open Air, Dinkelsbühl, Dinkelsbühl
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