Sonata Arctica - Silence

Review

Galerie mit 24 Bildern: Sonata Arctica auf dem Summer Breeze Open Air 2017

SONATA ARCTICA legen mit „Silence“ ihr zweites Full-Length-Album vor, mit dem sie an den Erfolg ihrer Debüt-Scheibe „Ecliptica“ anknüpfen wollen. In bester Finnen-Manier werden hier, ähnlich wie bei den „großen Vorbildern“ STRATOVARIUS und NIGHTWISH, filigran-verspielte Riffs und Keyboardsequenzen zu einem sehr harmonischen und lieblichen Melodiebrei vermengt. Im Gegensatz zu oben genannten Combos fällt mir bei SONATA ARCTICA besonders das Organ des Sängers recht wohltuend auf, denn Tony Kakko schlägt nicht ganz in die Kerbe der weinerlich-jauchzenden Shouter, die diese Melodic-Mucke manchmal so unerträglich soft machen. Hier verfällt man nicht vollständig diesen feenhaften Sphären, sondern liefert durchweg schmissige und flotte Songs ab, die mich zwar nicht gerade zum Mitbangen animieren, aber dennoch durch ihren beeindruckenden Aufbau und die Liebe zum Detail glänzen. Ich möchte hiermit besonders auf den einprägsamen Titel „Land of the Free“ und den sehr schnellen Track „Wolf & Raven“ hinweisen, falls ihr die CD mal zum Probehören in den Händen haltet. Mit „Last Drop Falls“ und „Talluha“ sind außerdem zwei Balladen auf dem Silberling verewigt, die angenehm kitschfrei und nüchtern aus den Speakern säuselen, so dass ich der Scheibe keine allzu gravierenden gehörgangverklebenden Eigenschaften ankreiden muss. Nichtsdestoweniger geht man mit viel Gefühl und Harmoniebewusstsein zur Sache, und man muss den Männern an den Instrumenten wohl durch die Bank eine hohes technisches Vermögen zubilligen. So ist dieses Album für alle Freunde des „Strato-Sounds“ uneingeschränkt zu empfehlen.

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14.08.2001

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Sonata Arctica auf Tour

12.08. - 15.08.20metal.de präsentiertSummer Breeze 2020 (Festival)1914, Agrypnie, Alestorm, Amenra, Amon Amarth, Amorphis, Any Given Day, Architects, Belzebubs, Benighted, Bloodywood, Cattle Decapitation, Clutch, Combichrist, Cytotoxin, Dark Funeral, Dark Tranquillity, Debauchery, Despised Icon, Djerv, Eisregen, Emil Bulls, Ensiferum, Fiddler's Green, Fight The Fight, Finntroll, Fleshcrawl, Frog Leap, Gloryhammer, God Is An Astronaut, Gutalax, Haggefugg, I Prevail, Igorrr, Infected Rain, Jinjer, Kraanium, Lüt, Mr. Hurley & Die Pulveraffen, Myrkur, Neaera, Nytt Land, Opeth, Pipes And Pints, Primal Fear, Sacred Reich, Saltatio Mortis, Shadow of Intent, Siamese, Sonata Arctica, Slope, Static-X, Stray From The Path, Swallow The Sun, tAKiDA, The New Roses, The Oklahoma Kid, The Vintage Caravan, The Wildhearts, Thundermother, Tides From Nebula, Triddana, Uada, Vulture, Wardruna, Warkings, While She Sleeps, Within Temptation und Wolves In The Throne RoomFlugplatz Dinkelsbühl, Dinkelsbühl

7 Kommentare zu Sonata Arctica - Silence

  1. Nephil sagt:

    meiner meinung nach ein fantastischer Nachfolger des genialen ECLIPTICA albums. Haette zwei Punkte mehr verdient. 🙂

    9/10
  2. pendragon sagt:

    Wenn es Stratovarius nicht gäbe, hätte diese CD locker 9 Punkte verdient. Allerdings, wer so unverschämt kopiert, verdient einen Punkt Originalitätsabzug!

    8/10
  3. Wickerman sagt:

    Komisch, dass mir Stratovarius net gefällt, Sonata Arctica dafür umso mehr! Ich find die Jungs echt klasse und hab sie auch in Wacken live gesehen. Verglichen mit der letzten Stratovarius CD find ich Silence um Längen besser… von den Texten her, von der Abwechslung her… ich kann mich viel mehr damit identifizieren!

    9/10
  4. dark summoning sagt:

    SS von SA….Schöne Scheibe von Sonata Arctica, die Abkürzungen sind hier aber auch bescheuert…;)

    10/10
  5. Anonymous sagt:

    Ich bin irgendwie wieder der Einzige, der Silence für die schwächste Platte von Sonata Arctica hält. Nicht dass sie schlecht wäre, aber die Platte ist mir ein wenig zu verproggt für Sonata-Verhältnisse. Die Eingängigkeit, die alle anderen Sonata-Songs sonst trotz teilweise ebenfalls komplizierter Strukturen haben, gehen dabei ein wenig flöten. Außerdem ist ‚Last Drop Falls‘ meiner Meinung nach der schlimmste Sonata-Song überhaupt auf der Platte, der leider in die oft zitierte Balladen-Kitsch-Falle fliegt. Die anderen Balladen (‚Talluah‘ und gerade ‚Sing In Silence‘ und ‚The End Of This Chapter‘) sind nämlich viel besser. Also kommen am Ende acht Punkte für ein Album mit genialen Songs (‚The End Of This Chapter‘, ‚San Sebastian‘, ‚Sing In Silence‘, ‚Talluah‘ und vor allem ‚Wolf And Raven‘) und einigen Songs, die etwas klarer sein könnten. Sehr gut, aber der Rest ist besser!

    8/10
  6. vivalametalman sagt:

    der song san sebastian ist schon fast pervers schön. großes kino.

    10/10
  7. sick god sagt:

    Kann ich nicht weniger als 10 für geben. Ganz einfach, weil jeder Song wunderschön ist und es überall parts gibt, die ich mir auch nach tausend mal hören anhören kann ohne dass sie mich langweilen. Technisch kann den Jungs kaum einer das Wasser reichen, Jani rast auf seiner Klampfe wie ein Irrer raus und runter aber zeigt dass er nicht nur schnell sondern auch schön spielen kann. Die soli sind immer ein mix aus langsam und schnell wobei sehr viel gefühl drin steckt. Exakt das gleiche gilt für die Keys und Drums. Und über das Talent am Mikro kann ich nichts sagen, das muss man selbst erleben um es zu verstehen. Absolute Lieblingsstelle von mir: False News Travel Fast; WHY DO YOU KEEP ME IN THE AGONY………

    10/10