Sonata Arctica - For The Sake Of Revenge

Review

Galerie mit 24 Bildern: Sonata Arctica auf dem Summer Breeze Open Air 2017

Gut, es gibt genug Bands die schon nach deutlich weniger als 4 regulären Studioalben an die Diskographie zierende Live DVD denken, aber etwas früh ist das (gerade im Power Metal Bereich) zweifellos schon. Und wenn eine Band wie SONATA ARCTICA über 100 Minuten hinweg bei 240 bpm High Speed Trällermelodien runterzockt, geht das ganz schön an die Nieren.
Dabei sind die Finnen durchaus keine von denen Musikern, durch deren Veröffentlichungen man sich regelmäßig angewidert fühlt. Im Gegenteil: Mit dem starken „Reckoning Night“ im Rücken wirkt die Band stärker und konstanter denn je und konnte die torkelnden STRATOVARIUS längst übertrumpfen. Mittlerweile auch was die Live-Leistungen angeht. Unter diesem Aspekt kann man „For the Sake of Revenge“ (für ein in Japan aufgenommenes Konzert kann es kaum einen besseren Titel geben) auch nur als gelungen ansehen; denn nicht nur, dass die Band absolut spielfreudig ihr Programm feiert und letzteres einen schönen Querschnitt aus den bisherigen Veröffentlichungen bietet (außer dass „Wolf & Raven“ vielleicht fehlt), die Japaner gehen auch gudd mit und machen den Chören der Studioproduktionen ordentlich Konkurrenz. Die Qualität des Konzertes ansich ist über jeden Zweifel erhaben.
Was leider nicht für das Bonusmaterial gilt. Eine bescheuerte Backstagedokumentation und Konzertkommentar der Band reichen einfach nicht mehr um den heutigen Standart zu erreichen, selbst wenn in Finnland in dieser Hinsicht andere Gesetze gelten. Ziemlich cool ist dagegen die Aufmachung der Platte, inklusive dem protzig gerenderten Intro. Zusammen mit dem Konzertfinale „Vodkaa… (hava nagila)“ eigentlich die positivste Überraschung der DVD.
Fans der Band können also zugreifen, selbst wenn da in einigen Punkten noch Platz nach oben ist. Das Konzert ansich ist einfach sympathisch, auf höchstem qualitativem Niveau aufgenommen und kann ordentlich unterhalten, sofern man es nicht ständig am Stück hört. Der Rest überprüft einfach die zahlreichen Alternativen.

06.09.2006

Der metal.de Serviervorschlag

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