The Black Dahlia Murder
Der große Diskografie-Check

Special

„Nocturnal“ (2007)

Auf „Nocturnal“ fällt schon beim Cover auf, dass etwas anders ist bei THE BLACK DAHLIA MURDER anno 2007. Das dunkelblaue, düstere Cover von Kristian „Necrolord“ Wahlin zeigt ein Schloss, flankiert von zwei Gargoyles und beschwört visuell die Atmosphäre solcher Klassiker wie „In The Nightside Eclipse“ oder „Storm Of The Lights Bane“ herauf. Der Black Metal hat sich aber nicht nur visuell eingeschlichen, auch textlich und musikalisch schlägt sich der Einfluss nieder. Dabei vergisst die Combo gleichzeitig nicht ihre Stärken, nämlich die Eingängikeit und Melodie des Debüts. Egal ob Doom-Einflüsse wie in einem „Of Darkness Spawned“, der nach Skandinavien schielende Titelsong, die Blastattacken im kurzweiligen „Climatic Degradation“ oder die an BOLT THROWER gemahnende Dampfwalze im Midtempo-Banger und Closer „Warborn“: „Nocturnal“ offenbart an allen Ecken neue Einflüsse und eine Rundumerneuerung im Sound. So ist es das erste Album, was komplett mit ProTools komponiert und präproduziert wurde. Und das hört man. Die Songs wirken bis auf die letzte Note berechnet und ausgefeilt. Und das soll es an Neuerungen nicht gewesen sein. Nicht nur gibt es wieder einen Drummerwechsel mit Shannon Lucas hinter den Kesseln, der ebenjenen gehörig mehr Dampf verleiht, sondern auch am Bass mit Ryan Williams. Mit einer überaus einschlagenden Produktion in der Hinterhand ist „Nocturnal“ ein Album, was viele Fans zum ersten Mal neu zur Band gebracht hat und ihre Popularität ziemlich steigern konnte. Der neue Black-Metal-Einfluss im Sound macht das ganze Material sehr viel dunkler und aggressiver. „Everything Went Black“ halt.

Sammlungswürdig: Pflicht

Anspieltipps: „Everything Went Black“, „What A Horrible Night To Have A Curse“, „Deathmask Divine“… eigentlich alles

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Galerie mit 20 Bildern: The Black Dahlia Murder - Tour Like A Grave 2019 in Ludwigsburg

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15.04.2020

- What is Gods favorite chord? - Gsus

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