Kataklysm
Kataklysm
Konzertbericht
Habe ich schon ein Wort über die Bühne verloren? Ziemlich klein. Nein, winzig trifft es wohl besser. Mit schätzungsweise sieben Metern Breite blieb nicht viel Bewegungsfreiheit für Kataklysm, gerade weil auch noch Cannibal Corpses Schlagzeug hinter ihnen stand. Drummer Martin Murais quetschte sich ins linke Eck und Frontsau Maurizio, Gitarrist Jean-Francois und Basser Stéphane verteilten sich auf die restlichen fünf Meter. Ungeachtet der Enge legten KATAKLYSM ordentlich los mit ihrer typischen Mixtur aus Hyperblasts, groovenden Gitarren und Maurizios Gegrunze. Die Reaktionen der Fans waren anfangs etwas zurückhaltend, steigerten sich aber gegen Ende. Insgesamt muss ich schon sagen, dass man von dem südländischen Temperament in Barcelona nicht viel mitbekommt. Die Fans in Deutschland gehen da schon deutlich mehr ab. Das gut 40minütige Set bestand hauptsächlich aus Stücken der aktuellen Scheibe „Serenity In Fire“ – The Resurrected, As I Slither, Serenity in Fire – und ihrem Erfolgsalbum „Shadows & Dust“ – Illuminati, Where the Enemy Sleeps. Leider kam „Epic“, meiner Meinung nach, etwas zu kurz mit nur „Manipulator of Souls“. Erwähneswert ist sicherlich auch das Drumsolo. Ja, richtig gelesen Drumsolo! Das ist schon sehr ungewöhnlich für eine Death Metal Band und gehört eher in das Repertoire von Hammerfall. Was soll ich sagen? Verdammt schnell! Ich habe nur Arme fliegen sehen und dann hing Martin Murais auch schon wieder wie ein Bekloppter über den Drums und prügelte ein paar Hyperblasts. Als krönenden Abschluss gab es, wie könnte es anders sein, „In Shadows & Dust“ und Kataklysm verabschiedeten sich gebührend in den Feierabend.
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