Amon Amarth
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Amon Amarth - Deceiver Of The Gods Cover

Deceiver Of The Gods (2013)

2013 war ein bisschen Routine im Hause AMON AMARTH eingekehrt. Lange Touren, alle zwei bis drei Jahre ein neues Album und prominente Slots auf großen Festivals. Die Schweden hatten sich etabliert und konnten zufrieden mit dem Erreichten sein. So ein bisschen hatte sich die Erfolgsformel von AMON AMARTH aber abgenutzt und frischer Wind sollte her. Dass dieser bitter nötig war, wird auf „Deceiver Of The Gods“ deutlich. Zwar verpasste Andy Sneap der Band einen etwas lebendigeren Klang, doch der Großteil des Albums dümpelte solide aber auch unspektakulär vor sich hin. Der Titeltrack hingegen machte deutlich, dass die Kreativität der Band noch nicht aufgebraucht war. Ganz zaghaft begannen AMON AMARTH, sich am klassischen Heavy Metal zu orientieren, wodurch die Musik – zumindest bei diesen Farbtupfern – ungezwungener klang.

Dennoch hinterlässt „Deceiver Of The Gods“ auch in der Rückschau weiterhin einen zwiespältigen Eindruck. Es überwiegen Songs nach Schema F, die kaum im Gedächtnis bleiben. Selbst „Hel“ bleibt trotz des Gastauftritts von Messiah Marcolin blass. Das Besondere ist in der Unterzahl, aber auch ein schöner Ausblick, wohin die Reise noch gehen sollte.

Sammlungswürdig: Durchschnittsalbum

Wichtige Songs: „Deceiver of the Gods“, „As Loke Falls“, „Blood Eagle“

Marc Thorbrügge

Galerie mit 17 Bildern: Amon Amarth auf dem Summer Breeze Open Air 2017

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06.05.2019

Schuld ist man immer nur selbst, alles andere ist Feigheit.

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