MetalDays 2018
Der Livebericht aus Slowenien

Konzertbericht

Billing: Judas Priest, Accept, Cannibal Corpse, Alien Weaponry, Kataklysm, Behemoth, Primordial, Darkened Nocturn Slaughtercult, Myrkur, Watain, Municipal Waste, Obituary, Soulfly, Jinjer und Alestorm
Konzert vom 21.07.2018 | , Tolmin

Die geographische Lage als besonderes Merkmal

Slowenien liegt bekanntlich relativ zentral in Europa und vereint viele verschiedene Naturphänomene in seiner doch relativ kleinen Fläche.  Neben schönen Küstengebieten an der Adria und dichten Wäldern findet man dort auch malerische Berglandschaften. Inmitten dieser Berge im überschaubaren Städtchen Tolmin befindet sich das Gelände der MetalDays. Nahe des Nationalparks Triglav bietet sich die exzellente Möglichkeit, die Seele baumeln zu lassen und und dabei der schönsten Sache der Welt nachzugehen. Allein diese Umgebung verleiht den MetalDays einen unvergleichlichen Charme, nach dem sich andere Festivals vermutlich die Finger lecken würden.

Die MetalDays als „Hidden Gem“ ?!

Die MetalDays finden seit dem jahr 2002 unter dem sehr passenden Motto „Hell Over Paradise“ statt. Damals noch unter dem Namen „Metal Fest“ in Wien stattfindend, wurde es bereits ein Jahr nach der Premiere auf zwei Tage ausgedehnt. Das Jahr 2004 beinhaltete gezwungenermaßen den Ortswechsel nach Tolmin und damit einhergehend auch die Namensveränderung für das Festival. Mit der neuen Location konnte die nun auf „Metalcamp“ hörende Veranstaltung erst recht durchstarten und seitdem immer mehr Besucher und Künstler anziehen. So wurde das Festival im Jahr 2005 auf drei, im Jahr 2007 auf sieben Tage verlängert, wobei ganze fünf Tage ein Bühnenprogramm geboten wurde. Vor fünf Jahren ereilte das Metalcamp pünktlich zum 10-jährigen Jubiläum noch einmal eine weitere Namensveränderung: Die MetalDays hatten sich hervorgetan und dauern bis heute an.

Metal & Natur – eine perfekte Kombination

Passend zu der allgemeinen Ausrichtung des Festivals, scheint der Metalhead im Vergleich zu Fans anderer Musikgenres generell ziemlich naturaffin zu sein. Zudem sich die Naturverbundenheit auch in der Musik, den Texten und den Videos zahlreicher Künstler zeigt. Diese Grundlage nutzen die MetalDays und bieten ein spektakuläres Gelände mit vielen Besonderheiten. Die beiden Flüsse Soča und Tolminka, deren Flussläufe direkt am Festivalgelände liegen, sind wohl das größte Highlight. Dazu kommt noch die einzigartige Möglichkeit, im Wald sein Camp aufzubauen. Die Möglichkeit zu baden ist eigentlich schon außergewöhnliches Argument genug, doch die MetalDays haben noch viel mehr zu bieten. In der direkten Umgebung gibt es zahlreiche Wanderrouten, verschiedene Naturparks können erkundet werden, der Soča bietet die Möglichkeit zum Rafting und sogar Paragliding findet sich im Angebot. Die MetalDays können daher nicht nur als reines Festival, sondern auch als eine Art Erlebnisurlaub angesehen werden. Im Fokus stehen aber natürlich die Auftritte der Bands. In diesem Sinne viel Spaß mit unserem Bericht von den MetalDays.

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02.09.2018

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