Paradise Lost
Der Diskografie-Check

Special

Paradise Lost

 

Faith Divides Us – Death Unites Us (2009)

Im Vergleich zum Vorgängeralbum klingt „Faith Divides Us – Death Unites Us“ noch einen Ticken düsterer. Dabei decken die wuchtigen Kompositionen insgesamt ein breites Spektrum ab. Erinnerungen an die frühen Werke werden mehr als einmal geweckt, wenngleich die Briten einen souveränen Umgang mit ihrer (Zwischen-) Vergangenheit beweisen – ein Album, das ausschließlich einen Sound beinhaltet, ist „Faith Divides Us – Death Unites Us“ also nicht (ein Album, das neue Regionen erkundet, allerdings auch nicht). Manches Mal wirken die Kompositionen dadurch zwar ein wenig zerrissen und nicht ganz homogen, aber unterm Strich ist „Faith Divides Us – Death Unites Us“ ein überwiegend starkes Album, das alle Fans anspricht, die sich jemals für die Briten begeistern konnten.

Höhepunkte: As Horizons End, The Rise Of Denial, Universal Dream

Besonderheiten: Drummer auf dem Album ist der schwedische Sessionmusiker Peter Damin. Adrian Erlandsson kam erst kurz vor den Aufnahmen in die Band und ist auf „Faith Divides Us – Death Unites Us“ noch nicht zu hören. Greg Mackintosh berichtet, wie sehr Adrian Erlandsson von den fertigen Aufnahmen beeindruckt gewesen sei: „Oh, da müssen mir noch ein paar Arme wachsen, bis ich das spielen kann!“

Sammlungwürdig: Ja – auch wenn man erstmal die Frühwerke der Band antesten sollte und „Tragic Idol“ noch einen Ticken runder klingt

Wer sollte diese Platte besitzen? Alle Fans, die sich jemals für die Briten begeistern konnten

(Eckart Maronde)

 

Galerie mit 14 Bildern: Paradise Lost - Summer Breeze Open Air 2018

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28.05.2015

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2 Kommentare zu Paradise Lost - Der Diskografie-Check

  1. Neffhausen sagt:

    Das die Grundstimmung dunkler und düsterer ist als auf den Vorgängern stimmt m.M.n. überhaupt nicht. Siehe „Gothic“. Die Stimmung hier ist eher melancholischer und depressiver.

  2. doomed-forever sagt:

    Das neue Album tritt kräftig Arsch – und hätte eigentlich direkt nach Draconian Times direkt kommen sollen – aber nach 20 Jahren schließt sich der Kreis wieder, alle Band Trademarks sind hier vorhanden,
    Nick kann wieder schreien, Gregs Arbeit ist 1a Sahne – zu Symbol Of Life Zeiten hatte ich von so einem Album geträumt – nun ist es endlich da, ein Super Dankeschön für alle alten Fans wie ich (>=40 J.) der Truppe aus Halifax. Bin von der Scheibe sehr begeistert, keine Durchhänger, und der letzte Arsch in der Ecke wird auch noch getreten. Tune-in Tipps: Beneath Broken Earth (geile SloMo Walze),
    Sacrifice The Flame, Terminal…alleine schon der Anfang ist Eargasm pur….und alle weiteren Tunes hier. Paradise Lost – forever, Fuckers! \m/