Paradise Lost
Der Diskografie-Check

Special

Paradise Lost

 

Draconian Times (1995)

“Icon” war in der Tat ein Durchbruch, aber tatsächlich legten PARADISE LOST mit “Draconian Times” wie völlig selbstverständlich nochmal einen drauf und landeten einen Treffer, der sich sehen lassen kann: Das Album verhalf PARADISE LOST zu einem ungeahnten Höhenflug, einer wachsenden Fangemeinde, zu hohen Chart-Platzierungen, Headliner-Positionen auf vielen Festivals und zog zeitgleich eine Art Schlusstrich unter die erste Schaffensperiode, die den Gothic Metal geprägt hat. Melodische, harmonische Gitarrenriffs, geschmückt mit tiefem Bass und erstklassiger Stimme – ein gewaltiges und mitreißendes Fest!

Höhepunkte: Der Opener “Enchantment”, “Shadowkings” und natürlich der (fast schon zu einfach gestrickte) Hit des Albums “The Last Time”

Besonderheiten: Die Grundstimmung ist dunkler und düsterer als bei den Vorgängern.

Sammlungswürdig: Absolut!

Wer sollte diese Platte besitzen? “Draconian Times” dürfte weitaus mehr, als “nur” PARADISE LOST-Fans ansprechen. Natürlich dürfen Schubladeneinordnungen und die damit einhergehenden Begriffe „Gothic Metal“ und „Dark Rock“ nicht fehlen, jedoch werden diese in einer Art zelebriert, die man bis dato nur von wenigen Bands vernommen hat. Die Refrains und der Aufbau mögen vielleicht einfacher gestrickt sein, aber nichtsdestotrotz hat so ein kleiner Pop-Appeal auch immer den Vorteil, dass das Material massentauglicher wird. „Draconian Times“ ist ein sehr starkes, wenn nicht sogar eins der stärksten Alben, die man von PARADISE LOST jemals hören durfte, deswegen dürfte es sich in jeder metallischen Sammlung wohlfühlen.

(Tamara Deibler)

 

Galerie mit 14 Bildern: Paradise Lost - Summer Breeze Open Air 2018

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28.05.2015

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2 Kommentare zu Paradise Lost - Der Diskografie-Check

  1. Neffhausen sagt:

    Das die Grundstimmung dunkler und düsterer ist als auf den Vorgängern stimmt m.M.n. überhaupt nicht. Siehe „Gothic“. Die Stimmung hier ist eher melancholischer und depressiver.

  2. doomed-forever sagt:

    Das neue Album tritt kräftig Arsch – und hätte eigentlich direkt nach Draconian Times direkt kommen sollen – aber nach 20 Jahren schließt sich der Kreis wieder, alle Band Trademarks sind hier vorhanden,
    Nick kann wieder schreien, Gregs Arbeit ist 1a Sahne – zu Symbol Of Life Zeiten hatte ich von so einem Album geträumt – nun ist es endlich da, ein Super Dankeschön für alle alten Fans wie ich (>=40 J.) der Truppe aus Halifax. Bin von der Scheibe sehr begeistert, keine Durchhänger, und der letzte Arsch in der Ecke wird auch noch getreten. Tune-in Tipps: Beneath Broken Earth (geile SloMo Walze),
    Sacrifice The Flame, Terminal…alleine schon der Anfang ist Eargasm pur….und alle weiteren Tunes hier. Paradise Lost – forever, Fuckers! \m/