Paradise Lost
Der Diskografie-Check

Special

Paradise Lost

 

Icon (1993)

„Icon“ stellte 1993 den „kommerziellen Durchbruch“ von PARADISE LOST dar. Die Band entwickelte den Sound alter Tage logisch weiter und statt der tiefen Death-Growls, welche auf den Vorgängern präsent waren, trug Nick Holmes erstmals seinen charakteristischen, prägnant-rauen Gesang vor. Für viele Leute gilt „Icon“ als Klassiker, als Meilenstein und als ausschlaggebendes Album für alles, was später an Gothic-Metal-Alben – auch von anderen Bands – folgen sollte. Sprich: ein Album, das man unbedingt gehört haben sollte. Besonders, wenn man an der wandlungsfähigen Schaffensgeschichte der Band interessiert ist.

Höhepunkte: alles

Besonderheiten: Mit „Icon“ kam der Umbruch. Keine Death-Metal-Growls mehr, dafür charakteristischer Gesang von Nick Holmes. Der fette Gitarrensound tut sein Übriges.

Sammlungswürdig? Sowas von.

Wer sollte diese Platte besitzen? Jeder, der sich auch nur ansatzweise für die Anfänge des Gothic Metal interessiert. Desweiteren alle, die sich für die Schaffensgeschichte von PARADISE LOST interessieren und sich mit der Wandlungsfähigkeit der englischen Pioniere beschäftigen möchte.

(Fabian Schneider)

 

Galerie mit 14 Bildern: Paradise Lost - Summer Breeze Open Air 2018

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28.05.2015

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2 Kommentare zu Paradise Lost - Der Diskografie-Check

  1. Neffhausen sagt:

    Das die Grundstimmung dunkler und düsterer ist als auf den Vorgängern stimmt m.M.n. überhaupt nicht. Siehe „Gothic“. Die Stimmung hier ist eher melancholischer und depressiver.

  2. doomed-forever sagt:

    Das neue Album tritt kräftig Arsch – und hätte eigentlich direkt nach Draconian Times direkt kommen sollen – aber nach 20 Jahren schließt sich der Kreis wieder, alle Band Trademarks sind hier vorhanden,
    Nick kann wieder schreien, Gregs Arbeit ist 1a Sahne – zu Symbol Of Life Zeiten hatte ich von so einem Album geträumt – nun ist es endlich da, ein Super Dankeschön für alle alten Fans wie ich (>=40 J.) der Truppe aus Halifax. Bin von der Scheibe sehr begeistert, keine Durchhänger, und der letzte Arsch in der Ecke wird auch noch getreten. Tune-in Tipps: Beneath Broken Earth (geile SloMo Walze),
    Sacrifice The Flame, Terminal…alleine schon der Anfang ist Eargasm pur….und alle weiteren Tunes hier. Paradise Lost – forever, Fuckers! \m/