
ROCKHARZ Open Air 2026
Der große Festivalbericht
Konzertbericht
ROCKHARZ 2026: Tag 1 – Mittwoch, 1. Juli
Impressionen vom Mittwoch:
Galerie mit 33 Bildern: Rockharz Open Air 2026 – Impressionen Mittwoch

Fotos von den Autogrammstunden am Mittwoch:
Galerie mit 76 Bildern: Rockharz Open Air 2026 – Autogrammstunden Mittwoch 15:30 -18:45 Uhr

Bevor das Festival seine Tore öffnet, endet der sintflutartige Regenschauer, der Platz und Campinggelände überraschend kurzzeitig unter Wasser gesetzt hat. Langsam kommt die Sonne raus, die Schlammpfützen verschwinden, die Vorfreude ist allerorts riesig: Die Bühne für das ROCKHARZ Festival 2026 ist bereitet!
15:30–16:15 HEAVYSAURUS (Dark Stage): Dinostarker Auftritt voller Witz und Charme
Die schwer kostümierten Dino-Metaller HEAVYSAURUS eröffnen das Festivalprogramm. Dicht sind die Reihen vor der Dark Stage gefüllt – der Auftritt lockt Jung und Alt gleichermaßen vor die Bühne. Soviel Zuspruch hat wahrscheinlich noch keine Eröffnungsband zuvor auf dem ROCKHARZ erfahren: HEAVYSAURUS liefern halt nicht nur Kindermusik, sondern sprechen alle Altersklassen mit Humor und harten Gitarren an. Dank eigenem Kinderbereich direkt vor der Stage haben die jüngsten Gäste einen exklusiven Blick auf die Show und können einen dinostarken Auftritt voller Witz und Charme bewundern.
(Sven Lattemann)
Galerie mit 25 Bildern: Heavysaurus - Rockharz Open Air 2026

Von Dinos zu Düsternis: So könnte man den Wechsel von HEAVYSAURUS zu SOULBOUND beschreiben.
16:20–17:05 SOULBOUND (Rock Stage): Kalter Modern Metal trifft zurückkehrende Sonne
Der kalte Modern Metal mit Industrial-Touch empfängt die zurückkehrende Sonne mit voller Wucht. Neben der sehr guten Performance überzeugt die Ansage von Sänger Johannes Stecker zu Mental Health – einem wichtigen Thema, das der Song „Undone“ eindrucksvoll untermalt. Chapeau!
(Jannik Kleemann)
Galerie mit 15 Bildern: Soulbound - Rockharz Open Air 2026

Auf der Dark Stage wird es noch eine Nummer finsterer: HARAKIRI FOR THE SKY machen sich bereit.
17:10–17:55 HARAKIRI FOR THE SKY (Dark Stage): Dunkelheit in der Nachmittagssonne
Passenderweise schiebt sich zu den ersten Intro-Klängen von HARAKIRI FOR THE SKY eine Mini-Wolke vor die Sonne. Doch das hält sich natürlich nicht lange. Also ist Improvisationstalent gefragt: Augen zu und in der Fantasie in einen dunklen, verrauchten Club beamen. Klappt nicht? Egal, denn die Österreicher beweisen, dass melancholische, introvertierte Mucke auch in der Nachmittagssonne funktionieren kann. Ansagen? Brauchen HFTS definitiv nicht. So bleibt mehr Zeit für gute Musik.
(Mirko Pidde)
Galerie mit 30 Bildern: Harakiri for the Sky - Rockharz Open Air 2026

Zum Ende geht Fronter JJ auf direkte Tuchfühlung mit dem Publikum – und räumt den Platz nach einem sehr intensiven Set für den Schweden-Abriss von THE HAUNTED.
18:00–18:45 THE HAUNTED (Rock Stage): Chronisch angepisste Schweden
Nachdem sich THE HAUNTED einige Jahre rar gemacht haben, kehren sie mit „Songs Of Last Resort“ auch live zurück. Die chronisch angepissten Schweden haben keine Balladen im Gepäck, sondern polieren uns eine Dreiviertelstunde lang die Kauleiste. Dank der knackigen Laufzeit bleibt genug Raum für neue Stücke und Klassiker wie „99“, „D.O.A.“ und „Hate Song“. Die Fans danken es der Band mit wilden Moshpits. Unterdessen brennt einem die Sonne eine neue Hautfarbe auf den Körper. Wir spüren und genießen: Das ROCKHARZ ist in vollem Gang.
(Jannik Kleemann)
Galerie mit 13 Bildern: The Haunted - Rockharz Open Air 2026

Nach der Thrash-Prügelei legen wir uns die Felle um und pinseln uns Kriegsbemalung ins Gesicht. Denn ENSIFERUM entfachen einen „Winter Storm“ im Sommer.
18:50–19:40 ENSIFERUM (Dark Stage): Midtempo-Heldensause
Nun heißt es: Schwerter zücken und mit voller Sangeskraft nach vorne! Beim Opener „Winter Storm Vigilantes“ schnappt sich Keyboarder Pekka Montin das Mikro und schmettert seine Zeilen in bester Metal-Manier in die Menge. Aber auch die anderen Bandmitglieder zeigen sich stimmsicher und strotzen nur so vor Spielfreude. Bassist Sami Hinkka verteilt Herzchengesten im Dutzend, während die Crowdsurfer nicht lange auf sich warten lassen. Die Finnen und das Publikum zelebrieren gemeinsam alte und neue Klassiker wie „Andromeda“ und „Lai Lai Hei“, wobei das Set heute vergleichsweise midtempolastig ist und die ganz flotten Songs außen vor bleiben – trotzdem singen beim abschließenden „In My Sword I Trust“ gefühlt alle lauthals mit.
(Eckart Maronde)
Galerie mit 25 Bildern: Ensiferum - Rockharz Open Air 2026

Was für eine Heldensause! Jetzt erst mal tief durchatmen, denn mit PARADISE LOST steht eine wesentlich düstere Band auf dem Programm.
19:45–20:45 PARADISE LOST (Rock Stage): Lässiges Mittanzen
Die Sonne strahlt von einem wolkenlosen blauen Himmel herunter. Das ist nicht gerade die richtige Atmosphäre für düsteren Gothic Metal, könnte man meinen. Doch PARADISE LOST, die Veteranen dieser Stilrichtung aus dem Norden Englands, begegnen der Herausforderung locker. Frontmann Nick Holmes bindet das Publikum charmant ein und haut lockere Sprüche raus. Hier hat sich in den letzten Jahren einiges geändert, Auftritte von PARADISE LOST sind keine Wundertüte mehr, sondern laufen ziemlich routiniert ab. Die Songauswahl ist nicht zu schwermütig, sondern perfekt zum Mittanzen geeignet: Heute gibt es neben „One Second“ auch „Smalltown Boy“ und „Hallowed Land“. Ein lässiger Auftritt!
(Sven Lattemann)
Galerie mit 14 Bildern: Paradise Lost - Rockharz Open Air 2026

Mit einer knappen Verbeugung verlassen PARADISE LOST die Bühne, um nebenan Platz für BLACK LABEL SOCIETY zu machen – die Band, der Lässigkeit in die Wiege gelegt wurde.
20:50–21:55 BLACK LABEL SOCIETY (Dark Stage): Der Mann der tausend Gitarren
Abgezockte Profis? Vielleicht. Doch während „War Pigs“ von BLACK SABBATH vom Band läuft, wird direkt klar: Zakk Wylde ist hyped. Gleich zweimal fängt er das Publikum mit dem Handy ein. Danach folgt BLACK LABEL SOCIETY at its best: bärtige Männer in Schottenröcken und fette Verstärkerwände – entsprechend geht die Bassdrum durch Mark und Bein. Große Ansagen und Gesten braucht es da selbstverständlich nicht. Der Mann der tausend Gitarren hat das Publikum schnell in der Hand, denn der kernige Oldschool-Metal der Amis kommt bestens an. Und er ist vor allem eins: arschcool. Beim Klassiker „Suicide Messiah“ geben Band und Crowd noch einmal alles, bevor der Gig mit einer bewegenden Ozzy-Hommage samt Bildern auf der LED-Wand endet.
(Mirko Pidde)
Galerie mit 20 Bildern: Black Label Society - Rockharz Open Air 2026

Meister Wylde kniet ab und salutiert dem ROCKHARZ, das spätestens jetzt für den ersten Headliner dieses Jahres warm gespielt ist: HELLOWEEN.
22:00–00:00 HELLOWEEN (Rock Stage): Kürbisse auf dem Siedepunkt
Zwei Stunden, 40 Jahre, drei Sänger: Es gibt einige große Zahlen, um den HELLOWEEN-Gig auf dem ROCKHARZ 2026 zu beschreiben. Die „Pumpkins United“-Besetzung holt zum Rundumschlag aus und präsentiert neben ein paar Stücken der aktuellen Platte hauptsächlich Klassikermaterial der „Keeper“-Alben. Der ganze Auftritt wirkt sympathisch: Andi Deris vergisst, dass HELLOWEEN schon 2014 hier gespielt haben, und erklärt den heutigen Gig als ROCKHARZ-Premiere. Michael Kiske beschwert sich augenzwinkernd bei seinem Kollegen, dass er die Akustikgitarre nicht im Ohr hat. Und ein Drum-Solo gibt es natürlich auch. Die opulente Videoshow lässt trotzdem Raum für spontane Spielereien und Ansagen. Klar, dass das Infield gerade bei den großen Hits so richtig kocht und alle „Ride The Sky“, „Eagle Fly Free“ und „I Want Out“ frenetisch mitsingen. Als zu „Dr. Stein“ aufblasbare Kürbisse ins Rund fliegen, ist die Stimmung auf dem Siedepunkt. HELLOWEEN sind ein würdiger erster Headliner und machen bei solch einer Spielfreude und Energie auch die 50 noch voll.
(Jannik Kleemann)
Galerie mit 37 Bildern: Helloween - Rockharz Open Air 2026

Nach dieser Vollbedienung sind wir eigentlich wunschlos glücklich. Aber STEVE ‚N‘ SEAGULLS wollen die feierwütige Meute komplett (im positiven Sinne) fertigmachen.
00:10–01:10 STEVE ‚N‘ SEAGULLS (Dark Stage): Bluegrass mit Banjo und Fuchsfell
Die Meute hat sowas von Bock! Egal ob die fünf Finnen „The Number Of The Beast“ (IRON MAIDEN), „Perfect Strangers“ (DEEP PURPLE) oder „Seek And Destroy“ (METALLICA) in akustischen Bluegrass-Versionen mit Banjo und Fuchsfell auf dem Kopf anstimmen – spätestens nach dem zweiten Refrain haben sich alle im Publikum warm gesungen. Erstaunlich textsicher sind die meisten, und Spaß inne Backen haben alle. Und ganz gleich, wie oft der Sänger auf Englisch „Wollt ihr noch mehr finnische Akkordeonmusik hören?“ fragt – von den ulkigen Coverversionen scheint niemand genug zu bekommen.
(Eckart Maronde)
Galerie mit 10 Bildern: Steve ´n´Seagulls - Rockharz Open Air 2026

Wir gehen zufrieden, selig grinsend und mit „Over The Hills And Far Away“ im Ohr … wohin auch immer. Der erste Tag ist vorbei und das Wetter hat mitgespielt. Heiß, so richtig heiß, war es nur vor und auf der Bühne – so kann es morgen gern weitergehen!
Interessante Alben finden
Auf der Suche nach neuer Mucke? Durchsuche unser Review-Archiv mit aktuell 38610 Reviews und lass Dich inspirieren!
Alice Cooper, Helloween, Kreator, Feuerschwanz, Emperor, Subway To Sally, Biohazard, Agnostic Front, Knorkator, Finntroll, Soulbound, Annisokay, Gothminister, Final Cry, Haggefugg, Die Habenichtse, Stahlmann, Betontod, Dominum, Motorjesus, Saint City Orchestra, Artillery, Rauhbein, Ensiferum, Doro, Black Label Society, Avatar, Danko Jones, Fiddler's Green, The Haunted, Heavysaurus, Harakiri For The Sky, Dogma, Crypta, Mittel Alta, Sagenbringer, Hiraes, Paradise Lost, Airbourne und Die Apokalyptischen Reiter auf Tour
| 23.07. - 25.07.26 | Burning Q Festival 2026 (Festival)Grave Digger, The Haunted, Atlantean Kodex, Immolation, Spectral Wound, Lamp Of Murmuur, Crypt Sermon, Riot City, Endseeker, Phantom Spell, Megaton Sword, Servant, Nephylim, For Victory, Damnation Defaced, Rană, Moribund Oblivion, Steelpreacher, Traktat, Tyranthrope, Exorcism, Tyranex, Human Prey und The Chainsaw DemonsBurning Q Festivalgelände, Freißenbüttel |
| 24.07. - 25.07.26 | Wisdom Tooth Festival 2026 (Festival)Dominum, Asenblut, Cytotoxin, Hackneyed, Abbie Falls, Excrementory Grindfuckers, Gutrectomy, Deus Vult, Gossenpoeten, Black & Damned, Home Reared Meat, Tag My Heart, Enfys, Death In Fiction, Call Me Messiah, Sprachrohr, Lorraine, Red To Grey, Deadfreight Of Soul, Arschfistgrindblunt, Elchwut, Flötenkids Bissingen und Vororchester BissingenWildbachstadion Bissingen, Hochstein |
| 25.07.26 | metal.de präsentiertHeldenfest 2026 - 10 Jahre dArtagnan (Festival)dArtagnan, Manntra und Die HabenichtseWaldbühne auf der Hardt, Wuppertal |
| Alle Konzerte von Alice Cooper, Helloween, Kreator, Feuerschwanz, Emperor, Subway To Sally, Biohazard, Agnostic Front, Knorkator, Finntroll, Soulbound, Annisokay, Gothminister, Final Cry, Haggefugg, Die Habenichtse, Stahlmann, Betontod, Dominum, Motorjesus, Saint City Orchestra, Artillery, Rauhbein, Ensiferum, Doro, Black Label Society, Avatar, Danko Jones, Fiddler's Green, The Haunted, Heavysaurus, Harakiri For The Sky, Dogma, Crypta, Mittel Alta, Sagenbringer, Hiraes, Paradise Lost, Airbourne und Die Apokalyptischen Reiter anzeigen » | |
metal.de Redaktion 
































Kommentare
Sag Deine Meinung!