ROCKHARZ Open Air 2026
Der große Festivalbericht

Konzertbericht

Billing: Alice Cooper, Helloween, Kreator, Feuerschwanz, Emperor, Subway To Sally, Biohazard, Agnostic Front, Knorkator, Finntroll, Soulbound, Annisokay, Gothminister, Final Cry, Haggefugg, Die Habenichtse, Stahlmann, Betontod, Dominum, Motorjesus, Hagane, Saint City Orchestra, Artillery, Rauhbein, Ensiferum, Doro, Black Label Society, Avatar, Danko Jones, Fiddler's Green, The Haunted, Heavysaurus, Harakiri For The Sky, Dogma, Crypta, Mittel Alta, Rodeo 5000, Sagenbringer, Warmen, Hiraes, Paradise Lost, Airbourne und Die Apokalyptischen Reiter
Konzert vom 01.07.2026 | Flugplatz, Ballenstedt

ROCKHARZ 2026: Tag 4 – Samsag, 4. Juli

Impressionen vom Samstag:

Galerie mit 44 Bildern: Rockharz Open Air 2026 – Impressionen vom Samstag

Fotos von den Autogrammstunden am Samstag:

Galerie mit 98 Bildern: Rockharz Open Air 2026 – Autogrammstunden Samstag 12:00 - 15:30 Uhr
Galerie mit 57 Bildern: Rockharz Open Air 2026 – Autogrammstunden Samstag 16:25 - 19:50 Uhr
Galerie mit 43 Bildern: Rockharz Open Air 2026 – Autogrammstunden Samstag 20:00 - 22:15 Uhr

Kühl und etwas wolkenverhangen zeigt sich das ROCKHARZ am Samstag. Als das Infield öffnet, sprinten einige Gäste direkt in die erste Reihe zu PINHEAD, die nicht nur den heutigen Startschuss geben, sondern ihren ersten Festivalgig überhaupt spielen.

11:20–11:50 PINHEAD (Rock Stage): Singen und Cello spielen

Mit ihrer melodischen Mischung aus Gothic und stellenweise an NINE INCH NAILS erinnerndem Industrial Metal beginnt der Bühnentag eher sanft und tanzbar, allerdings immer wieder mit harschen Ausbrüchen gespickt. Singen und gleichzeitig Cello spielen – für Sänger Ilja (THE HIRSCH EFFEKT) kein Problem.

(Mirko Pidde)

Galerie mit 16 Bildern: Pinhead - Rockharz Open Air 2026

Nach absolviertem Frühsport übergeben die Newcomer an die ROCKHARZ-Urgesteine von DRONE.

11:55–12:25 DRONE (Dark Stage): Sondereinsatz für die Secus

DRONE betreten die Bühne zu den epischen Western-Klängen von Ennio Morricone. Nur um uns kurz darauf ihren modernen Thrash-Sound um die Ohren zu hauen. Die Anwesenden reagieren prompt und machen sofort einen ordentlichen Circlepit auf. Ganz zur Freude von Sänger Moritz „Mutz“ Hempel, der humorvoll durch das Set führt: Er lobt den Käse-Döner und bezeichnet die Arbeitsmoral der Band augenzwinkernd als nicht sonderlich von Fleiß geprägt, da man nur einen neuen Song in den vergangenen zehn Jahren veröffentlicht habe. Abschließend lässt sich der Frontmann sogar pöbelnd von der Security wegtragen – natürlich nur als kleine Inszenierung und spaßige Krönung eines überaus unterhaltsamen Auftritts.

(Sven Lattemann)

Galerie mit 10 Bildern: Drone - Rockharz Open Air 2026

Auf der Rock Stage liefern TAILGUNNER dann die dringend gebrauchte Dosis Heavy Metal.

12:30–13:10 TAILGUNNER (Rock Stage): What heavy metal is all about

TAILGUNNER geben zu früher Stunde alles, um das letzte Sandkorn aus den müden Augen zu reiben. Mit ihrem neuen Album „Midnight Blitz“ im Gepäck liefert die junge Band eine Hymne nach der anderen und zeigt, dass die NWOBHM auch 2026 nicht totzukriegen ist. Passend dazu sehen wir viele Menschen mit Kutte und langen Haaren vor der Bühne, die ihre Mähne kreisen lassen – and that’s what heavy metal is all about, folks!

(Jannik Kleemann)

Galerie mit 10 Bildern: Tailgunner - Rockharz Open Air 2026

Nanu, klingt wie 2UNLIMITED, sind aber NECROTTED.

13:15–13:55 NECROTTED (Dark Stage): Deftige Deathcore-Kante

Nach ihrem Techno-Intro ballern NECROTTED dem ROCKHARZ direkt eine deftige Deathcore-Kante ins Gehör. Um einen beachtlichen Circlepit müssen die Schwaben nicht lange bitten – und zu „Imperator“ haken sich die Menschen sogar ein und lassen dabei den Rotor kreisen. Nach einem natürlich total unkommerziellen Werbe-Break zeigen NECROTTED, dass man Deathcore-Geprügel auch mit vereinzelten Black-Metal-Elementen versetzen und damit ein glückliches Publikum hinterlassen kann.

Galerie mit 30 Bildern: Necrotted - Rockharz Open Air 2026

Von Deathcore zur Familien-Band mit viel Power: TUNGSTEN stehen bereit.

14:00–14:40 TUNGSTEN (Rock Stage): Talentierte Familienbande

Hier liegt das Talent in der Familie: Hinter den Power-Metallern TUNGSTEN steckt Schlagzeuger Anders Johansson (Ex-HAMMERFALL), der kurzerhand mit seinen beiden Söhnen eine Band aus der Taufe gehoben hat. Entsprechend eingespielt wirkt der Auftritt der Schweden, die beim Opener „Joker“ sogar von einem leibhaftigen Harlekin auf der Bühne unterstützt werden. Den Höhepunkt des Sets bildet jedoch das epische „King Of Shadows“, leidenschaftlich vom Publikum mitgesungen.

(Sven Lattemann)

Galerie mit 16 Bildern: Tungsten - Rockharz Open Air 2026

TUNGSTEN kündigen noch fix ihre anstehende Herbsttour an, bevor sie das Live-Zepter an die brasilianische Urgewalt CRYPTA übergeben.

14:45–15:25 CRYPTA (Dark Stage): Oldschool-Death-Metal-Abriss

Das gefühlvolle Klavierintro bereitet nur wenig darauf vor, was CRYPTA gleich folgen lassen. Der brasilianische Death-Metal-Vierer um Fernanda Lira (Ex-NERVOSA) hält sich nicht mit Ansagen auf – und die braucht es auch nicht, denn so bleibt mehr Zeit für Abriss. Die Crowd vor der Dark Stage steht offensichtlich auf Oldschool-Death-Metal, denn sie organisiert kurzerhand selbst eine Wall Of Death und krönt sie mit einem bis zum Ende rotierenden Circlepit. Nach dem Gig steigt eine sichtlich glückliche Fernanda Lira von der Bühne, um die Fans in der ersten Reihe abzuklatschen. So holt man Fans ab!

(Mirko Pidde)

Galerie mit 21 Bildern: Crypta - Rockharz Open Air 2026

Möchte jemand nach dem Death-Metal-Feuerwerk kurz mal runterkommen? Nicht mit ARTILLERY!

15:30–16:10 ARTILLERY (Rock Stage): Feuriges Fest für Fans

Die dänischen Thrash-Metal-Urgesteine stehen seit über vierzig Jahren auf der Bühne und zeigen nicht den kleinsten Anflug von Ermüdungserscheinungen. Hier ist alles drin, was das Genre so beliebt macht: flotte Gitarrensoli, harte Riffs und ein Sänger, der das Publikum aggressiv nach vorne peitscht. ARTILLERY feiern ein feuriges Fest für Fans von schnellem Oldschool-Thrash-Metal!

(Sven Lattemann)

Galerie mit 15 Bildern: Artillery - Rockharz Open Air 2026

Anschließend setzen wir von Dänemark nach Schweden über, wo der Power-Metal-Zug MAJESTICA schon im Bahnhof wartet.

16:15–17:00 MAJESTICA (Dark Stage): Polonaise mit dem Power Train

Andere Bands haben Circlepits – MAJESTICA haben den „Power Train“. Das ist nicht nur der Titel ihres aktuellen Albums, sondern auch eine spontane Partybewegung einiger Konzertbesucher, die eine Polonaise durch die Menge machen. Passend zum High-Speed-Power-Metal müssen sich die Teilnehmenden dabei ganz schön sputen. Tommy Johansson und seine Band sind gut aufgelegt und reihen Hit an Hit. Da stört nicht einmal der einsetzende Regen oder das Fehlen der grandiosen „A Christmas Carol“-Songs.

(Jannik Kleemann)

Galerie mit 22 Bildern: Majestica - Rockharz Open Air 2026

Mit ANNISOKAY machen wir jetzt einen Ausflug in die moderne Metal-Welt.

17:05–17:50 ANNISOKAY (Rock Stage): Heavy Metalcore Breakdown

Viel Metalcore gibt es dieses Jahr nicht – da müssen die wenigen Bands doppelt so doll knallen. Das lassen sich ANNISOKAY nicht zwei Mal sagen und drücken ihre emotionale Mischung mit solch einer Wucht aus den Boxen, dass sogar die Regenwolken wieder verschwinden. Das Publikum steht zu keiner Sekunde still und mosht und crowdsurft fleißig. Der Fokus des heutigen Gigs liegt auf den „Abyss“-EPs, aber auch der Collab-Song mit ANY GIVEN DAY – „H.A.T.E.“ – sorgt für Mitsingchöre. Ungefähr 53 Breakdowns später ist unsere Core-Seite befriedigt.

(Jannik Kleemann)

Galerie mit 29 Bildern: Annisokay - Rockharz Open Air 2026

Vom düsteren Metalcore aus Deutschland zum düsteren Folk Metal aus Finnland: FINNTROLL scharren schon mit den Hufen.

17:55–18:40 FINNTROLL (Dark Stage): Waldschrat im Troll-Land

Wobei, Hufe haben Trolle ja nicht: Sänger Kistelach, in diesem Sommer Vertreter von Frontmann Vreth, zeigt sich nicht nur mit freiem Oberkörper, sondern tänzelt auch barfuß über die Bühnenbretter – ganz ohne Hufe, dafür aber mit spitzen Troll-Öhrchen. Das passt, denn FINNTROLL haben für gewöhnlich viele Songs dabei, zu denen es sich gut tanzen lässt. Von „Nattfödd“ über „Ormfolk“ bis hin zu „Trollhammaren“ zelebrieren die Finnen (mit schwedischen Texten und norwegischem Sänger) ihren Humppa-Metal, bis alle im Publikum – CRYPTA-Frontfrau Fernanda Lira inklusive – johlen und die Fäuste recken und zahlreiche Crowdsurfer nach vorne gleiten.

(Eckart Maronde)

Galerie mit 10 Bildern: Finntroll - Rockharz Open Air 2026

Und da haben wir sie wieder, die beliebte ROCKHARZsche musikalische Abwechslung: Wir gehen rüber zu DANKO JONES.

18:45–19:30 DANKO JONES (Rock Stage): Danke, Jones!

DANKO JONES ist zwar bekennender Heavy-Metal-Fan, heute aber der Rock’n’Roll-Farbtupfer des Tages. Und wie der Hase läuft, weiß der Mann ganz genau. Andersherum ebenso: Es ist der vierte Tag des Festivals, vorhin hat es noch geregnet und trotzdem sind reichlich Leute gekommen, um sich die Rockshow anzusehen. Zu Klassikern wie „Full Of Regret“ wird an allen Ecken und Enden getanzt, was Herrn Jones so glücklich macht, dass er mit seinem Handy ein Video für seine Mutter aufnimmt. Dann heißt es: Handy schnell wieder weg, denn in „Lovercall“ wird es noch mal unanständig. Und wir sagen: DANKE, JONES!

(Mirko Pidde)

Galerie mit 22 Bildern: Danko Jones - Rockharz Open Air 2026

DANKO JONES will sich im Anschluss noch EMPEROR und DORO anschauen – wie praktisch, dass Letztere gleich auf der Bühne nebenan weitermacht.

19:35–20:35 DORO (Dark Stage): Bringt selbst das härteste ‚Metal Heart‘ zum Schmelzen

Zeit für Oldschool-Heavy-Metal: Doro Pesch nimmt das ROCKHARZ mit auf eine Zeitreise bis in die 1980er-Jahre. Damals hat die „Queen of Metal“ als Frontfrau der legendären Formation WARLOCK ihre unvergleichliche Karriere gestartet und zahlreiche Heavy-Metal-Klassiker eingesungen. Daher dürfen Titel wie „Burning The Witches“, „Hellbound“ und „Fight For Rock“ aus dieser Ära auch nicht in der Setlist fehlen. Hinzu kommen Songs, die DORO auf Solo-Pfaden veröffentlicht hat: „Time For Justice“, „Raise Your Fist“ oder das im vergangenen Jahr erschienene „Warriors Of The Sea“ feiert das Publikum genauso ab wie die Songs der WARLOCK-Zeit. Emotionaler Höhepunkt des Sets ist jedoch die Power-Ballade „Für Immer“, die auch das härteste „Metal Heart“ zum Schmelzen bringt. Nach der Zugabe „Metal Racer“ ist Schluss für DORO, allerdings noch nicht Feierabend für Frau Pesch. Denn wir dürfen sie später noch mal an anderer Stelle erleben.

(Sven Lattemann)

Galerie mit 30 Bildern: Doro - Rockharz Open Air 2026

Der vergnügliche Ritt durch die vielen Spielarten des Metal geht ungebremst weiter. Schelmischen Spaß-Metal hatten wir noch gar nicht auf dem Programm. Bühne frei also für KNORKATOR, die meiste Band der Welt.

20:40–21:40 KNORKATOR (Rock Stage): Familienunternehmen für gute Laune

Das Familienunternehmen KNORKATOR ist Stammgast auf dem ROCKHARZ und immer ein Garant für Spaß und gute Laune. Viele von Stumpens Ansagen und Witzen kennt man zwar mittlerweile, doch das macht sie nicht weniger lustig. Zu einem Track holt die Gruppe alle Fotografen auf die Bühne und zwischen zwei anderen Songs gratuliert Stumpen der Veranstalterin Dani zum einjährigen Ehejubiläum. Dass Tim Tom und Nethi – Sprösslinge von Alf Ator und Stumpen – mit dabei sind und Lieder wie „Böse“ singen, ist ebenfalls bekannt, aber immer wieder cool. Insbesondere Tim Toms Growls werden immer besser. Das obligatorische „Wir Werden Alle Sterben“ beendet das Set. Und wir freuen uns auf viele weitere KNORKATOR-Gigs beim ROCKHARZ.

(Jannik Kleemann)

Galerie mit 18 Bildern: Knorkator - Rockharz Open Air 2026

Nun aber schnell die Mundwinkel nach unten und die Pandaschminke aufgetragen: EMPEROR liefern den dunkelsten Auftritt des Tages – oder gar des gesamten Festivals.

21:45–22:45 EMPEROR (Dark Stage): Mundwinkel nach unten

EMPEROR fackeln nicht lange und gehen direkt mit „Into The Infinity Of Thoughts“ in die Vollen. Schon nach kurzer Zeit bemerkt man, dass Keyboarder und Backvocalist Jørgen Munkeby mit technischen Problemen zu kämpfen hat: Die Vocals fallen aus und auch insgesamt ist der Sound noch nicht feinjustiert. EMPEROR sind allerdings Profis, lassen sich nicht beirren und bekommen die Schwierigkeiten schnell in den Griff. Allen voran Ihsahn, der mit seinen Screams und seinem fast schon eleganten Shredding auf der Gitarre ein absoluter Blickfang ist. Mit „Wrath Of The Tyrant“ gibt es sogar einen Überraschungssong von der ersten EMPEROR-Demo. „Inno A Satana“ grölt nicht nur die erste Reihe fleißig mit, ehe „Ye Entrancemperium“ den Ausklang feiert – ein fantastischer Abschluss.

(Marcel Schlensog)

Galerie mit 16 Bildern: Emperor - Rockharz Open Air 2026

Mit der nächsten Band könnte es kaum kontrastreicher zugehen. Aber ehe die Headliner FEUERSCHWANZ die Bühne betreten, gibt es die feierliche Abschlussrede von Veranstalter Buddy, in der er auch uns, metal.de, würdig zum 30-jährigen Geburtstag und zu 15 Jahren Autogrammstunden auf dem ROCKHARZ Festival gratuliert.

22:45–00:15 FEUERSCHWANZ (Rock Stage): Gangnam Style in Mordor

FEUERSCHWANZ haben es in kurzer Zeit von klamaukiger Mittelalter-Comedy zu einer Vollversorger-Band geschafft: Musik, Show und Stimmung(en) – alles mit dabei. Aber auch thematisch gibt sich die Erlanger Gruppe generös. Zwar streift sie die Welt des Mittelalters nur noch nebenbei, schöpft aber in der nordischen Mythologie, aus dem Reich betrunkener Drachen und dem Herrn der Ringe aus dem Vollen. Die Songs sind für die großen Bühnen gemacht, mal feuchtfröhlich, mal melancholisch, wenn der Hauptmann an schlechte Zeiten erinnert. Dabei eignen sich die Stücke aber immer dazu, aus voller Kehle mitzusingen. Klar, dass Crowdsurfer nicht lange auf sich warten lassen, während Schildmaid Hella beim O-ZONE-Cover „Dragostea Din Tei“ per „Drachenboot“ auf einem Meer aus Händen über das Publikum gleitet. Bei „Valhalla“ entert DORO die Bühne, bewaffnet mit einer Streitaxt, um zusammen mit Prinz Hodi im Duett zu singen. Ansonsten bieten der Hauptmann und sein (ehemals) geiler Haufen eine gelungene Mischung aus festivaltauglichem Mittelalter-Rock, Hörspiel und Showeinlagen – mit jeder möglichen Pyrotechnik zwischen Feuer und Funken. Nach einem ausgiebigen Verabschiedungszeremoniell mit Fotos wird die jubelnde Meute zu den Klängen von „Gangnam Style“ zur benachbarten Dark Stage geleitet.

Galerie mit 31 Bildern: Feuerschwanz - Rockharz Open Air 2026

(Eckart Maronde)

Und was kommt als Nächstes? Mal SOEN. (Marvin Heins)

00:30–01:30 SOEN (Dark Stage): In sich gekehrte Frack-Sause

Nach der Mittelalter-Partysause soll die verbliebene Menge mit den getragenen Klängen von SOEN runterkommen. Kein Problem für die Band um Sänger Joel Ekelöf, der heute ganz stylish im Frack unterwegs ist, dessen Schöße (so nennt man die hinteren Zipfel) gerade bei breitbeinigen Posen gut zur Geltung kommen. Die Songs sind progressiv und teilweise auch vehement, wozu es sich ganz vorzüglich nicken lässt. Ihnen wohnt aber auch eine Melancholie inne, bei der die Meute zunehmend in sich kehrt – bevor SOEN sie mit der finalen Quasizugabe „Unbreakable“ in die Nacht entlassen.

(Eckart Maronde)

Galerie mit 10 Bildern: Soen - Rockharz Open Air 2026

Und so machen sich alle berauscht, euphorisiert, ausgepowert und vielleicht auch verträumt auf den Weg in die Buntkarierten. Vier Tage lang Metal, Beer & Best Friends sind zwar vorbei, aber die Erinnerungen an das ROCKHARZ 2026 – die Bands, Gespräche und Erlebnisse – lassen uns alle mit einem glücklichen Gefühl und einem seligen Grinsen einnicken. Gar keine Frage: Wir sehen uns im nächsten Jahr an der Teufelsmauer wieder. Bis dahin!

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18.07.2026

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