Various Artists - Monsters Of Metal Vol. 8

Review

Es ist schon richtig, wenn diese Compilation als Mutter aller Clip-Collections bezeichnet wird. Schließlich packt das Label Nuclear Blast nun schon in der 8. Generation Clips von Bands, die nicht nur aus dem Hause Nuclear Blast kommen, auf DVD, um sie der breiten Masse zu präsentieren. Schon häufig wurden hier Schätzchen draufgepackt, die man sonst nur im Internet (meist in schlechter Qualität) oder durch Zufall auf einem Musikkanal gesehen hätte.

Und auch auf dem 8. Teil der Reihe gibt es wiedereinmal haufenweise Clips mit einer ganzen Menge guter Musik. Die „Monsters Of Metal“ Compilation scheint in irgendeiner Form das Herzblut der Nuclear Blast-Mitarbeiter zum kochen zu bringen. Denn erneut kommen die DVDs in einem schmucken Digi-Book daher, mit Informationen zu jeder Band, die mit einem Clip auf den Silberlingen vertreten ist. Eine kleine Besonderheit ist auch die beiliegende Blu-Ray-Disc, die noch mal alle 90 Clips enthält und gerne in HD geschaut werden will.

Inhaltlich werden mal wieder keine Wünsche offen gelassen. Zwar orientiert sich der Inhalt fast ausschließlich an neuem Material (hier wäre es mal schön, wenn auch Klassiker zum Einsatz kommen würden – vielleicht eine Idee für die nächste Runde), was aber sowohl für den gut informiterten Metalfan als auch für den Gelegenheitsheadbanger einen tollen Überblick der aktuellen Metal-Schwerpunkte bietet.

Größen wie NIGHTWISH („Storytime“), AVANTASIA („Dying For An Angel“), DIE APOKALYPTISCHEN REITER („Dr. Pest“), DIMMU BORGIR („Dimmu Borgir“), ACCEPT („Pandemic“), BLIND GUARDIAN („A Voice In The Dark“), MACHINE HEAD („Imperium“), OVERKILL („Bring Me The Night“), IMMORTAL („All Shall Fall“), SONIC SYNDICATE („Revolution, Baby!“), DREAM THEATER („On The Backs Of Angels“), PAIN („The Great Pretender“), GRAVE DIGGER („Rebellion“, Live in Wacken), POWERWOLF („We Drink Your Blood“), SABATON („Screaming Angels“), ARMORED SAINT („Left Hook From Right Field) oder SALTATIO MORTIS („Hochzeitstanz“) kommen hier u.a. zum Einsatz. Daneben gibt es aber auch viele Clips kleinerer Bands und Newcomer wie z.B. von den Kanadiern CAULDRON („Chained Up In Chains“), EVILE („Infected Nation“), WHITE WIZZARD („Over The Top“), CHROME DIVISION („Bulldogs Unleashed“ mit netten Mädels), STEELWING („The Illusion“) oder HUNTRESS („Eight Of Swords“), die allesamt mal angeschaut werden sollten.

Lange Rede, kurzer Sinn: „Monsters Of Metal Vol. 8“ bietet musikalisch für jeden Headbanger etwas. Alleine die Fülle von Clips mit einer Laufzeit von etwa sieben Stunden spricht für sich. Fans der Reihe müssen auch hier wieder zuschlagen, Sammler natürlich ebenfalls. Aber auch Neueinsteiger und der Nachwuchs der Szene (soll es ja immer noch geben) können sich hier durch die Musikalischen Ergüsse durcharbeiten.

18.03.2012

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1 Kommentar zu Various Artists - Monsters Of Metal Vol. 8

  1. joecool sagt:

    Grad gekauft das Teil, wie auch schon alle MOM zuvor! Für 24.99 in nem Drogeriemarkt (und Schreibwaren kauf ich beim Schlachter) erworben. Erst dachte ich an einen Scherz, 2er DVD und zusätzlich noch alle Tracks auf einer beiliegenden Blu-Ray, gehts noch?!? Das nenne ich Value for Money! Absolute Kaufempfehlung!