Various Artists - Motörmorphösis

Review

Tribute-Sampler und Best-Of-CDs … der einzigartige Flair von Motörhead wird ausgeschlachtet bis zum bitteren Ende. Doch wie auch die Band selbst schon lange ihren Zenit überschritten hat, so treten diese unzähligen Huldigungen an die glorreichen Tage der Schmuddel-Rock’n’Roller die Songs immer breiter und schaufeln das Grab immer tiefer. Leider macht auch „Motörmorphösis“ da eigentlich keine Ausnahme. Angefangen beim kitschigen Artwork bis hin zu den allesamt ziemlich unoriginellen Interpretationen der Bands, die Größtenteils aus dem Untergrund stammen, oder über dessen Rand kaum rausschauen können. Einzig Goddess Of Desire (gleich zweimal vertreten) und Temple Of The Absurd könnten vielleicht als Leutefänger wirken. Die CD mag zwar ganz nett produziert sein, aber wen interessieren denn bitte 19 Coverversionen, die bis auf ein paar kleine Details wie Gesang oder ab und zu mal spärliche Keyboards kaum anders und schon gar nicht besser als die Originale klingen? Wer wirklich alles haben muss, was mit Lemmy & Co zu tun hat, der möge zugreifen; der Rest der Welt sollte lieber zu „No Remorse“ oder „No Sleep Til Hammersmith“ greifen.

29.08.2001

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