Various Artists - Metal Ostentation Vol. 3 + 5

Review

Gleich zwei Sampler der Metal Ostentation-Reihe wurden mir hier zugeschickt, die aber allesamt einzeln erhältlich sind. Und das tolle daran ist, dass man sie für den Spottpreis von jeweils 2 Euro zu sich nach Hause holen kann. Dafür bekommt man ordentlich was auf die Ohren! Fange ich zunächste mit Volume 3 an, denn diese CD ist mit 18 Bands (insgesamt 78 Minuten) ausgestattet und bietet Mucke aus dem Black, Death, Thrash, Doom, Gothic und Power Metal. Da dürfte also für jeden was dabei sein. Toll finde ich auch, dass Bands aus allen Herrenländer auf diesen Samplern vertreten sind. Neben Australien (Praetorian), Finnland (Atem), Holland (Annatar) oder Japan (Baby Wild Cherry) sind auch Bands aus Deutschland vertreten, die da wären: Soulfallen, Divinus, Solicitude, L. Minygwal, Clashing Blade, Tragedy Divide. Wo bei anderen Samplern, die sich nur einem Genre widmen, schnell Langeweile aufkommt, sind die Metal Ostentation Sampler ausgewogen ausgestattet. Einige Highlights der Volume 3 sind ohne Zweifel Taliandorogd aus Frankreich, die melodisch schnellen Black Metal spielen. Außerdem sollten nicht unerwähnt bleiben: Midgard aus Österreich (melodischer Death Metal mit recht krankem Gesang), Annatar wie gesagt aus Holland (der ganze Song kommt mir verdammt bekannt vor, ich kann mich aber nicht erinnern woher), Finsternis aus Amiland (lockerer Black/Death Metal).
Volume 5 hat auf 76 Minuten insgesamt 20 Bands untergebracht, die diesmal noch ein breiteres Musikspektrum abdecken, um die Vielfalt zu steigern. Diesmal sind auch wieder deutsche Bands dabei (Burst Of Fire und Dispersion), aber auch schwedische (Vörgus, Deformed, Frequency, Heresy), dänische (Exekrator) und spanische (Fallen Sentinel, Gathering Darkness, P.R.I.D.E). Besonders gut haben mir Bornholm gefallen. Der Name erinnert zwar eher an Dänemark, die Jungs stammen aber aus Ungarn und spielen grimmigen Black Metal. Vörgus hauen da typisch schwedisch mit einer Death/Thrash-Attacke in die Vollen, während Mandylion eher rockig klicken, die Mädels dabei aber nicht immer ganz die Töne treffen. Das ist auch einer der wenigen Songs, die man sich nicht unbedingt anhören muss.
Beide Versionen haben haufenweise gute Bands, die man sonst wohl nicht kennenlernen würde. Aber wie das bei Samplern nunmal so ist, gibt es auch mal ein paar nicht so tolle Nummern, die aber wirklich sehr rar sind. Die CDs sind liebevoll aufgemacht und im Booklet befinden sich zudem Infos, Foto, Kontaktanschrift u.s.w. zu jeder Band. 2 Euro sind wirklich ein Schnäppchen. Auf der Webseite befinden sich auch noch Infos zu den anderen Ausgaben der Ostentation Sampler-Reihe. Ausgabe 5 ist aber die aktuellste. Gute Sache, die man ruhig unterstützen sollte. Auch Bands können sich bei den Jungs melden, da sie immer neue Combos für weitere Sampler suchen.

14.09.2004

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