Various Artists - A Tribute To The Beast Vol. 2

Review

Eigentlich bin ich für gewöhnlich kein Freund von Tribute-Alben. Meist wird das bekannte Material sowieso nur ohne eigene Note nachgespielt, ohne auch nur ansatzweise an das übermächtige Original heranzureichen. Als „A Tribute To The Beast Vol. 1“ erschien, bin ich aber bei Namen wie CHILDREN OF BODOM, SIX FEET UNDER, DARKANE oder DARK TRANQUILLITY neugierig und glücklicherweise auch nicht enttäuscht worden. Logisch also, dass dieses Tribute, wenn es sogar mir zugesagt hat, in eine zweite Runde gehen musste. Und auch diesmal zollen wieder namhafte Größen IRON MAIDEN ihren Respekt. Ausfälle kann man bei Bands wie DESTRUCTION („Killers“), PRIMAL FEAR („2 Minutes To Modnight“), ANTHRAX („Remember Tomorrow“) oder TANKARD („Iron Maiden“) mit der Lupe suchen. Gleich zwei Combos, die auch schon auf Vol. 1 vertreten waren, bekunden erneut ihre Liebe zu den eisernen Jungfrauen: THERION („Revelations“) und ICED EARTH („Hallowed Be Thy Name“). Am interessantesten sind jedoch immer die Beiträge von Formationen, deren Stil sich vollkommen von Dickinson und Co. unterscheidet. So covern STUCK MOJO feat. DEVIN TOWNSEND „Wrathchild“, MÄGO DE OZ „Strange World“ oder NECROPHOBIC „Moonchild“ und zeigen damit, dass MAIDEN-Songs auch in einem total anderen Soundgewand exzellent funktionieren. Natürlich ist auf solchen Samplern nicht jeder Song exklusiv und so haben sich auch hier ein paar schon bekannte und anderweitig erhältliche Stücke wie z.B. SENTENCEDs „The Trooper“ oder GRAVEWORMs „Fear Of The Dark“ mit in die Tracklist geschlichen. Neben den bisher genannten Bands sind noch folgende mit dabei: THUNDERSTONE, WOLF und MYSTIC PROPHECY. Bei uns in Europa erscheint „A Tribute To The Beast Vol. 2“ übrigens zum Normalpreis als limitierte Edition mit Bonus-CD. Diese kann den hohen Standard der überall erhältlichen Disc zwar nicht ganz halten, aber Leerlauf sucht man auch hier vergebens, was bei von IRON MAIDEN geschriebenen Stücken ja eigentlich logisch sein sollte. Hier rocken: SEBASTIAN BACH, JOHN WEST & CHRIS CAFFERY, COSMOSQUAD feat. RAY ALDER, IAN PERRY & KAMELOT, SOLACE, ELEVENTH HOUR, WARDOG und IRON SAVIOR. Fazit: Die zweite Nuclear Blast-Tributrunde an die Vorreiter der NWOBHM ist noch besser als ihr Vorgänger und bietet value for money. Über den Kauf muss aber mal wieder jeder selbst entscheiden.

17.06.2003

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